In der Februar Ausgabe des neu gestalteten Monster Personal Center findet sich erneut ein Artikel zum Thema "Mitarbeiter binden". Das ehemalige Personal-Journal präsentiert sich nach der zum Jahreswechsel vollzogenen Renovierung in hellem Layout und überzeugt durch übersichtliche Gliederung der Beiträge, Arbeitshilfen und Checklisten.
Mitarbeiterbindung – für vieles eine entscheidende Voraussetzung
"Die künftige Überlebensfähigkeit der Unternehmen hängt in hohem Maße davon ab, ob und wie Unternehmensleitungen, Linienmanagern und Personalmanagern die Trennung von nicht benötigten Kräften und das Gewinnen, Binden und Motivieren der gefragten Mitarbeiter gelingt."
Es wird aufgezeigt, dass die Bindung der Mitarbeiter zum Unternehmen ausschlaggebend ist für insbesondere drei strategisch höchst bedeutsame Aspekte:
1. die Entfaltung von Leistung (Performance),
2. die Senkung der ungewollten Fluktuation
3. die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität (Employer Branding)
| Mitarbeiterbindung als Basis, von Mitarbeiterbindung |
Mitarbeiterbindung ist eine entscheidende Voraussetzung für niedrige Fluktuationsrate bzw. hohe Verbleibsrate, für starke Anziehungskraft und Arbeitgeberattraktivität sowie für die Steigerung der Gesamtperformance des Unternehmens.
Welche Mitarbeiter wie binden?
Dabei wird das Verfahren zur Selektiven Mitarbeiterbindung in groben Zügen umrissen. Vor kurzem wurde in einem Fachartikel für Selektive Mitarbeiterbindung der Begriff "Wolfs Anti-Gießkannen-Prinzip" verwendet. Der Begriff trifft den Kern der Sache: Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung sollen ja - aus Kosten gründen und Motivationsgesichtspunkten - nicht wahllos verspritzt und verschüttet werden.
Die Selektive Mitarbeiterbindung setzt ein Verfahren ein, bei dem person- und funktionsorientiert unterschieden wird und entsprechend wirkungsvolle Maßnahmen abgeleitet werden.
Erst analysieren, dann handeln
Die Analyse findet auf zwei Ebenen statt, der Person- und der Funktions-Ebene.
Person-Ebene: Identifikation der
- Leistungsträger (Hoch- und Höchstleister)
- Potenzialträger (Talente)
Funktions-Ebene: Identifikation der
- Funktionen mit hoher strategischer Bedeutung
- Spezialistenfunktionen mit am Markt schwer verfügbaren Kompetenzen
Dabei ist eine graduelle Abstufung erforderlich, z. B. von Minderleister bis Höchstleister in fünf Stufen. Unter Nutzung der Portfoliotechnik werden die ermittelten Werte in funktions- und mitarbeiterorientierte Personalportfolien umgesetzt, die zum einen eine Visualisierungsfunktion wahrnehmen.
Handlungsempfehlungen für Mitarbeiterbindung integriert
Zum anderen zeigen sie je nach Ebene, Dimension und Ausprägungsgrad unterschiedliche Empfehlungen für Bindungsweisen auf. Diese Empfehlungen sind, wie im BCG-Portfolio für Business Units, als Normstrategien zu verstehen, die eine Prüfung im Einzelfall erfordern.
Die Beschreibung dieses bewährten Verfahrens zur Selektiven Mitarbeiterbindung finden Sie im Monster Personal Center Februar 2010: Mitarbeiterbindung: So funktioniert´s
Für alle, die jetzt ihre Mitarbeiter aktiv binden wollen, stellt Monster zudem eine Checkliste bereit: Checklisten Mitarbeiterbindung
Links:
- Mitarbeiterbindung: So funktioniert´s
- Checklisten Mitarbeiterbindung
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